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Welche Schäden kann der Augenlaser anrichten?

augen-laserbehandlung.com am 11. November 2009 – 15:34Keine Kommentare

Grundsätzlich gilt der Grundsatz, dass bei jeder Operation unerwartete Komplikationen entstehen können. Ein Augenlaser ist vom Prinzip her einfach ein recht starker Laser mit einer hohen Leistung. Ein Laser ist ein Gerät, das ein stark konzentriertes Lichtbündel erzeugt, mit dem man Materialien wie beispielsweise die Netzhaut bearbeiten kann. Ist die Leistungsfähigkeit des Augenlaser beispielsweise zu stark eingestellt, kann die Netzhaut verbrannt werden, die Stäbchen und Zäpfchen, die es uns ermöglichen zu sehen, würden also beschädigt. Jedoch ist das Lasern von Augen ein recht oft angewendetes Verfahren und die Hersteller von Augenlasern haben verschiedene Sicherheitsmechanismen in das Gerät eingebaut, so dass diese Gefahr als relativ gering einzuschätzen ist.

Wesentlich unklarer sind die Spätfolgen, die das Lasern von Augen nach sich ziehen kann. Da das Verfahren, Fehlsichtigkeiten mittels eines Augenlasers zu korrigieren, noch relativ neu ist, liegen nur wenige Erfahrungswerte bezüglich längerfristiger Folgen der Operation vor. Eine viel diskutierte Folge kann beispielsweise die Ablösung eines Teils der Hornhaut am Auge sein, die während der Operation angeschnitten und umgeklappt wird. Dies wird praktiziert, um freien Zugang zur Netzhaut und zum Augenkörper zu haben. Würde man nicht Hornhaut nicht zurückklappen, könnte man diese Teile des Auges nicht mit dem Augenlaser bearbeiten. Bis jetzt wurden beispielsweise Fälle bekannt, in denen sich dieses Teil der Hornhaut etwa im Falle eines schweren Autounfalles wieder gelöst hat, da hier teils sehr starke Kräfte auf das Auge wirken und die Hornhaut natürlich trotz eines raschen Heilungsprozesses immer eine Narbe zurückbehält.

Genaue Informationen über die drohenden Gefahren einer Operation am Auge kann nur ein Arzt erteilen, da die Gefahren oft auch eine Folge der persönlichen Prädisposition sind.

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