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Lasik bei sehr dünner Hornhaut

augen-laserbehandlung.com am 2. Dezember 2009 – 13:35Keine Kommentare

Noch bis vor kurzem stellte eine Lasik Operation bei sehr dünner Hornhaut ein großes Risiko dar, mittlerweile gibt es aber Methoden, die auch Personen ohne eine normal dicke Hornhaut am Auge eine Lasik Operation ermöglichen. Wichtig ist die Hornhaut besonders im Bezug auf den sogenannten Flap. Der Flap ist ein Stück Hornhaut, das vor der eigentlichen Operation mit dem Laser am Inneren des Auges zur Seite geklappt wird. Dafür wird die Hornhaut bei der klassischen Methode mit einem sehr feinen Skalpell angeschnitten. Genau hier liegt der Risikofaktor bei einer sehr dünnen Hornhaut. Ist das Stück Hornhaut, das man anschneidet, nicht dick genug, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Chirurg beim Anschneiden zu tief schneidet und auch die Hornhaut selbst kann dann Probleme erzeugen. Beispiele sind Risse darin, die sich beim Umklappen bilden. Es ist auch möglich, dass das sehr dünne Stück Hornhaut sich nach dem Anklappen nicht mehr perfekt an das Auge anschmiegt, dadurch kann es zu allgemeinen Problemen mit dem Auge kommen, aber auch die Sicht kann unter Umständen behindert werden. Um diese Probleme weitestgehend zu vermeiden, gibt es neue Methoden der Ablösung der Hornhaut, beispielsweise mit einem sogenannten Femtosekunden Laser. Dieser gibt starke Laserpulse in sehr kurzen Intervallen ab, die im Femtosekunden Bereich liegen, wie der Name es auch schon suggeriert. Bei der Operation wird die obere Hornhaut des Auges damit einmal fast im Kreis bearbeitet, danach löst sich das gewünschte Stück der Hornhaut wie von selbst ab. Dieses Verfahren ist wesentlich genauer als die klassische Methode mit dem Skalpell, daher bestehen hier auch für Personen mit sehr dünner Hornhaut viel weniger Risiken und sie können die Operation beruhigt hinter sich bringen.

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