Die Korrigierbarkeit einer Kurzsichtigkeit mittels einer Operation
Besonders bei starker Kurzsichtigkeit fühlen sich viele Betroffene mit einer Brille unattraktiv. Die Brillengestelle sind auf Grund der dicken Gläser sehr schwer und ab einer Dioptrienzahl von minus 15 lässt sich die Kurzsichtigkeit so nicht mehr ausgleichen. Häufig werden dann Kontaktlinsen verwendet. Diese haben keine Auswirkungen auf das Erscheinungsbild, verlangen jedoch eine korrekte Handhabung. Um jedoch längerfristig ohne Sehhilfen zu leben, bleibt schließlich nur die Operation. Mittlerweile werden in vielen Städten Deutschlands diese Behandlungen durchgeführt. Hier werden unterschiedliche Verfahren angewandt, die vor allem von der Grundsituation der zu behandelnden Augen abhängig sind. Die Operation mittels Augenlaser kann eine Kurzsichtigkeit bis minus zehn Dioptrien korrigieren. Hierbei hat man die Wahl zwischen der PRK, Lasik, Lasek- oder Lasik-Femto Methode, siehe z.B. Anbieter wie EuroEyes.
Die letztere (Femto-Lasik) ist das neueste Verfahren, welches ohne mechanische Eingriffe, sondern lediglich mit einem speziellen Laser erfolgt. Voraussetzung hier sind nicht krankhaft veränderte Augen und eine gewisse Hornhautdicke, da bei der Operation Hornhaut abgetragen wird um die Brechkraft der Augen zu verändern. Ebenso darf die Kurzsichtigkeit minus zehn Dioptrien nicht überschreiten.
Neben der Laseroperation kann die Kursichtigkeit auch durch die Implantierung eines intrakornealen Rings behoben werden. Diese Operation kann bei minus ein bis minus vier Dioptrien zum gewünschten Erfolg führen. Die Hornhaut wird hier nicht beschädigt und der Ring kann ausgetauscht oder entfernt werden.
Bei sehr starker Kurzsichtigkeit ab minus zehn bis minus 20 Dioptrien bleibt das Mittel der Wahl das Einsetzen einer Kunstlinse. Hier wird eine zusätzliche Linse hinter oder vor die Regenbogenhaut implantiert. Dieser Eingriff kann ebenfalls rückgängig gemacht werden. Ferner besteht die Möglichkeit die Linse auszutauschen oder zu entfernen, falls der gewünschte Behandlungserfolg nicht eingetreten ist.
Jeder Eingriff ist mit Risiken verbunden. Der größte Nachteil der Laseroperationen liegt in der Endgültigkeit. Die Ausgangssituation der Augen kann nicht wieder hergestellt werden. Jeder muss selbst und in Absprache mit den Spezialisten herausfinden, welche Verfahrensweise in seinem konkreten Fall die beste und erfolgversprechendste sein kann.