Vor einer Entscheidung zur Augenlaserbehandlung muss sich ein Patient darüber informieren, welche Augenlaserzentren in seiner Umgebung die gewünschte Operation durchführen und welche Operationsverfahren die Augenchirurgen anwenden. Die meisten Laserzentren bieten Informationsveranstaltungen an, an denen ein Interessent teilnehmen sollte.

Hat sich ein Patient für eine Augenoperation entschieden, lässt er sich einen Termin für ein Arztgespräch im Augenlaserzentrum geben, bei dem besprochen wird, ob eine Operation zur Korrektur der Fehlsichtigkeit sinnvoll ist und bei dem auch eine Voruntersuchung zur Fragestellung durchgeführt wird, ob die Fehlsichtigkeit mit einer Laseroperation überhaupt korrigierbar ist.

Ein oder zwei Tage vor dem Operationstermin werden die Augen im Laserzentrum exakt vermessen. Die hierbei gewonnen Daten sind die Arbeitsgrundlage für den zur Operation eingesetzten Laser. Ganz wichtig ist, dass harte Kontaktlinsen vier Wochen vor diesem Termin, weiche Kontaktlinsen mindestens zwei Wochen vorher nicht mehr getragen werden. Kontaktlinsen verändern die Augenform – es soll natürlich nur die natürliche Augenform gemessen werden.

Wenige Tage nach der Vermessung der Augen findet die Operation statt. Der Patient wird beruhigt und die Pupillen werden durch Augentropfen erweitert. Danach werden die Augen betäubt und die Operation am liegenden Patienten durchgeführt. Die Operation dauert nicht einmal eine Stunde. Ein halbe Stunde nach dem Eingriff überprüft der Operateur das Ergebnis des Eingriffs. Wird das Lasik-Verfahren angewendet, kann der Patient unmittelbar danach nach Haus fahren – allerdings nicht mit dem eigenen Auto.

Während der darauf folgenden drei Tage sollten die Augen nicht fest gerieben werden. Die Sehschärfe ist am OP-Folgetag bereits optimal, so dass der Patient sofort seine normale Alltagsarbeit wieder aufnehmen kann. Nachuntersuchungen finden je nach Usancen des behandelnden Laserzentrums am Folgetag nach dem Eingriff und zwei oder drei weitere Male in größeren Abständen statt.