Augen Laserbehandlung

Augenlasern durch Lasik und Co

Archiv für April, 2008

Bei den Augenlaseroperationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) wird heute von spezialisierten Augenchirurgen vorrangig das Lasik-Verfahren angewendet.

Bei dieser Methode wird ein mit UV-Wellen arbeitender Excimer-Laser eingesetzt. Nach der genauen Vermessung des Auges des zu operierenden Patienten werden die Daten in das Programm des Lasers eingegeben. Der operierende Augenspezialist betäubt das zu operierende Auge, und löst an drei Seiten eine dünne Schicht des Schutzhäutchens der Hornhaut. Diese Lamelle schiebt er anschließend mit einem speziell für diesen Einsatz gefertigten Spatel zur Seiten. In dem damit freigelegten Hornhautbereich kommt der Excimer-Laser zum Einsatz. Er verdampft die Oberfläche der Hornhaut entsprechend der eingegebenen Daten, so dass die später auf das Auge einfallenden Lichtstrahlen eine optimale Sicht ohne Sehhilfe ermöglichen. Im Anschluss schiebt der Operateur die Schutzhäutchen-Lamelle wieder an ihre vorherige Position. Das Auge verheilt innerhalb weniger Tage.

Beim i-Lasik oder Femto-Lasik-Verfahren wird anstelle des Excimer-Lasers ein Femtosekundenlaser eingesetzt. Dieser Laser arbeitet im Infrarot-Wellen, die eine Wellenlänge von 1052 nm aufweisen. Dessen Laserspot arbeitet mit einem Durchmesser von einem Hundertstel Millimeter noch präziser als der Excimer-Laser. Ein weiterer entscheidender Unterschied besteht darin, dass die Laserenergie des Femtosekunenlasers nicht an der Oberfläche der Hornhaut, sondern darunter im inneren Bereich der Hornhaut wirkt. Es tritt praktisch keine Wärmeentwicklung auf. Das Auge wird dadurch weniger verletzt und der Heilungsprozess nochmals beschleunigt. Für den Patienten sind der Eingriff und die Folgezeit nach der Operation absolut schmerzfrei. Der letzte Unterschied zum herkömmlichen Lasik-Verfahren besteht darin, dass auch das Ausschneiden und Beiseiteschieben der Hornhautschutzschicht-Lamelle vom Femtosekundenlaser vorgenommen wird. Damit ist auch das letzte Präzisionsrisiko bei der Operation ausgeschaltet.

Da der Femtosekunenlaser den allerneuesten Stand der Technik darstellt, muss ein Patient mit deutlich höheren Operationskosten rechnen.
Beitrag von John.

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  • Was bedeutet Lasik-TÜV?

    Eine LASIK-OP ist ein Eingriff, der eine Stelle des Körpers berührt, die ein hochsensibles Sinnesorgan ist: das Auge. Folglich erwartet jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich einer LASIK-Operation zu unterziehen, dass der gewählte Arzt und die gewählte Klinik das entgegengebrachte Vertrauen rechtfertigen. Deshalb war es der Wunsch vieler LASIK-Patienten, sich an einem Qualitätszeichen orientieren zu können, an dem gute Augenärzte und Augenkliniken erkennbar sind. Diesem Patientenbedürfnis entsprachen der Verband der Spezialkliniken Deutschlands (VSDAR), die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) und der Berufsverband der Ophthalmochirurgen (BDOC), indem sie gemeinsam den LASIK-TÜV entwickelten.

    Der LASIK-TÜV verleiht sowohl an Kliniken, als auch an einzelne Fachärzte ein Gütesiegel. Kliniken und Ärzten, die das LASIK-TÜV-Siegel besitzen, wurde damit das höchste Qualitätsmaß zertifiziert. Das blaue achteckige Qualitätssymbol ist ein Zeichen für eine Behandlung auf bestem Niveau. Das betrifft das fachliche Können des operierenden Arztes, die technische Ausstattung sowie Service und Pflege. Ein LASIK-TÜV-Siegel gilt als zuverlässiger Wegweiser für Patienten, die auf der Suche nach einer guten Klinik, beziehungsweise nach einem guten Arzt für die Behandlung ihrer Augen mit einer LASIK-Operation sind.

    Das Gütesiegel des LASIK-TÜV wird seit 2006 verliehen. Bereits ein Jahr später waren 11 Kliniken und 25 Operateure in Besitz eines LASIK-TÜV-Zertifikats. An ihm erkennen die Patienten Augenärzte und Kliniken, die ein Höchstmaß an Behandlungsqualität und Sicherheit bieten. In Kliniken, die sich um das LASIK-TÜV-Siegel bewerben, werden Komponenten wie die Erfahrung des medizinischen Personals, die aparative Ausstattung, der Hygienestandard, die Patientenzufriedenheit und die Behandlungsergebnisse geprüft.

    Wurde einem Arzt das LASIK-TÜV-Siegel verliehen, so bedeutet das, dass dieser über 1.000 selbstgeleitete Operationen nachweislich durchgeführt hat und durch die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen auf dem Gebiet der operativen Sehfeldkorrektur über das aktuellste Wissen verfügt. Siehe dazu z.B. auch www.euroeyes-duesseldorf.de als ein Beispiel für ein Lasik-TÜV zertifiziertes Augenlaserzentrum in Düsseldorf.

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