Augen Laserbehandlung

Augenlasern durch Lasik und Co

Wer Kontaktlinsen tragen möchte und sehr empfindliche Augen hat, braucht sehr gut verträgliche Kontaktlinsen wie z.B. Kontaktlinsen von Perfect oder die Proclear Kontaktlinsen. Die Proclear Kontaktlinsen zum Beispiel sind aus extrem gut verträglichem biokompatiblen Material hergestellt. Dadurch werden die Linsen sofort vom Auge angenommen und garantieren lange Zeit eine hohe Verträglichkeit und einen langen Tragekomfort. Das Material, das in den Proclear Kontaktlinsen eingesetzt wird, wurde speziell für medizinische Zwecke entwickelt. Mit den Linsen bleiben die Augen auch bei langem Tragen feucht, es entsteht kein Trockenheitsempfinden und auch Bildschirmarbeit kann lange Stunden ohne Probleme durchgeführt werden. Auch die extrem hohe Durchlässigkeit für Sauerstoff trägt dazu bei, dass sie besonders gut verträglich sind. Selbst wenn sie extrem lange getragen werden oder über Nacht im Auge bleiben, ist dies mit modernen Kontaktlinsen kein Problem mehr - Biofinity Linsen z.B. dürften explizit Tag und Nacht getragen werden. Wie das funktioniert? Das bei modernen Kontaktlinsen verwendete biokompatible Material ist Phosphorylcholin. Es kommt im Körper selbst vor. Zum Beispiel in der Hornhaut und in der Tränenflüssigkeit. Es ist ein biionischer Stoff, der neutral ist durch negative und positive Ladung. Sowohl Proteine als auch Lipide werden von Phosphorylcholin abgestoßen. Es zeichnet sich durch seine hohe Wasserbindungsfähigkeit aus, die zur Benetzung der Linse beiträgt und den langandauernden Tragekomfort gewährleistet.

Lasik bei sehr dünner Hornhaut

Noch bis vor kurzem stellte eine Lasik Operation bei sehr dünner Hornhaut ein großes Risiko dar, mittlerweile gibt es aber Methoden, die auch Personen ohne eine normal dicke Hornhaut am Auge eine Lasik Operation ermöglichen. Wichtig ist die Hornhaut besonders im Bezug auf den sogenannten Flap. Der Flap ist ein Stück Hornhaut, das vor der eigentlichen Operation mit dem Laser am Inneren des Auges zur Seite geklappt wird. Dafür wird die Hornhaut bei der klassischen Methode mit einem sehr feinen Skalpell angeschnitten. Genau hier liegt der Risikofaktor bei einer sehr dünnen Hornhaut. Ist das Stück Hornhaut, das man anschneidet, nicht dick genug, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Chirurg beim Anschneiden zu tief schneidet und auch die Hornhaut selbst kann dann Probleme erzeugen. Beispiele sind Risse darin, die sich beim Umklappen bilden. Es ist auch möglich, dass das sehr dünne Stück Hornhaut sich nach dem Anklappen nicht mehr perfekt an das Auge anschmiegt, dadurch kann es zu allgemeinen Problemen mit dem Auge kommen, aber auch die Sicht kann unter Umständen behindert werden. Um diese Probleme weitestgehend zu vermeiden, gibt es neue Methoden der Ablösung der Hornhaut, beispielsweise mit einem sogenannten Femtosekunden Laser. Dieser gibt starke Laserpulse in sehr kurzen Intervallen ab, die im Femtosekunden Bereich liegen, wie der Name es auch schon suggeriert. Bei der Operation wird die obere Hornhaut des Auges damit einmal fast im Kreis bearbeitet, danach löst sich das gewünschte Stück der Hornhaut wie von selbst ab. Dieses Verfahren ist wesentlich genauer als die klassische Methode mit dem Skalpell, daher bestehen hier auch für Personen mit sehr dünner Hornhaut viel weniger Risiken und sie können die Operation beruhigt hinter sich bringen.

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  • Welche Schäden kann der Augenlaser anrichten?

    Grundsätzlich gilt der Grundsatz, dass bei jeder Operation unerwartete Komplikationen entstehen können. Ein Augenlaser ist vom Prinzip her einfach ein recht starker Laser mit einer hohen Leistung. Ein Laser ist ein Gerät, das ein stark konzentriertes Lichtbündel erzeugt, mit dem man Materialien wie beispielsweise die Netzhaut bearbeiten kann. Ist die Leistungsfähigkeit des Augenlaser beispielsweise zu stark eingestellt, kann die Netzhaut verbrannt werden, die Stäbchen und Zäpfchen, die es uns ermöglichen zu sehen, würden also beschädigt. Jedoch ist das Lasern von Augen ein recht oft angewendetes Verfahren und die Hersteller von Augenlasern haben verschiedene Sicherheitsmechanismen in das Gerät eingebaut, so dass diese Gefahr als relativ gering einzuschätzen ist.

    Wesentlich unklarer sind die Spätfolgen, die das Lasern von Augen nach sich ziehen kann. Da das Verfahren, Fehlsichtigkeiten mittels eines Augenlasers zu korrigieren, noch relativ neu ist, liegen nur wenige Erfahrungswerte bezüglich längerfristiger Folgen der Operation vor. Eine viel diskutierte Folge kann beispielsweise die Ablösung eines Teils der Hornhaut am Auge sein, die während der Operation angeschnitten und umgeklappt wird. Dies wird praktiziert, um freien Zugang zur Netzhaut und zum Augenkörper zu haben. Würde man nicht Hornhaut nicht zurückklappen, könnte man diese Teile des Auges nicht mit dem Augenlaser bearbeiten. Bis jetzt wurden beispielsweise Fälle bekannt, in denen sich dieses Teil der Hornhaut etwa im Falle eines schweren Autounfalles wieder gelöst hat, da hier teils sehr starke Kräfte auf das Auge wirken und die Hornhaut natürlich trotz eines raschen Heilungsprozesses immer eine Narbe zurückbehält.

    Genaue Informationen über die drohenden Gefahren einer Operation am Auge kann nur ein Arzt erteilen, da die Gefahren oft auch eine Folge der persönlichen Prädisposition sind.

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  • Augenlasern in Bremen

    Dass sich in Deutschland bereits viele Menschen einer Laser OP unterzogen haben, ist hinreichend bekannt. Laut im Netz kursierender Informationen liegt diese Zahl bereits bei über 50.000 - 100.000. Die meisten Betroffenen unterziehen sich hierbei einer Lasik Behandlung. Diese ist weit reichend am populärsten, da diese weitestgehend schmerzfrei abläuft. Die Dauer einer Lasik Operation beträgt etwa 5 bis 10 Minuten. Ein verhältnismäßig kurzer Zeitraum, wenn man bedenkt, dass die Sehfähigkeit hierdurch mehr als entscheidend verbessert werden kann und man u.U. nie wieder Kontaktlinsen kaufen muss.

    Nun stellen sich sicherlich viele Patienten, die vor einer solchen OP stehen die Frage, wie eine solche überhaupt abläuft. Bei der Voruntersuchung misst der Arzt die Dicke der Hornhaut auf dem Auge. Dieses Maßnehmen ist wichtig, um später den Augenlaser entsprechend genau einstellen zu können. Das Auge muss eine Mindestdicke der Hornschicht von etwa 500 Nanometern aufweisen. Nur dann kann überhaupt eine Lasikbehandlung vorgenommen werden.

    Bei der Operation selbst wird nun eine hauchdünne Scheibe der Hornhaut herausgeklappt. Die eigentliche Korrektur wird unter dieser Schicht durch den bereits erwähnten Laser vorgenommen. Das Gefühl bei dieser Behandlung ist zwar etwas befremdlich und unangenehm, aber nicht von großartigen Schmerzen geprägt. Nach der Laserbehandlung erfolgt ein wieder zurück klappen des im Vorfeld abgetragenen Hornhautdeckels. Durch die automatische Saugwirkung im Auge wird diese Klappe selbstständig festgehalten. Lediglich Reizungen und Sport muss in den darauf folgenden Wochen vermieden werden.

    Preislich sind derartige Lasik Behandlungen sehr unterschiedlich gestaltet. Dies kommt sicher auch auf den individuellen Patienten und die zugehörige Sehschwäche an. Während manche Patienten für eine Premium Augenlaserbehandlung der modernsten Art von einem namhaften Chirurgen locker 5.000 EUR ausgeben, haben andere nur etwa 1200 Euro für beide Augen bezahlt. Jedoch sollte man an dieser Stelle nicht unbedingt nur auf das Geld schauen.

    Selbst kleinere Städte bekommen inzwischen ihre eigenen Augenlaserzentren, z.B. auch Bremen. So muss man als Bremer nicht mehr zwingend nach Hamburg fahren, wo es in der Tat eine sehr große Zahl von Augenlaserkliniken der verschiedensten Anbieter gibt. Weitere Informationen hierzu auf www.augenlasern-bremen.de.

    Aber nicht nur in Bremen - es zeichnet sich ganz klar ab, dass Augenlasern langsam aber sicher ein echtes Massengeschäft wird. Die Zahl der Kliniken wächst, die Zahl der Berichte in TV, Print, Radio und nicht zuletzt im Web steigt und auch die einzelnen Foren rund um das Augenlasern mit Erfahrungsaustausch, Meinungen etc. sind stark frequentiert.

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  • Gerade per Google News Alert reingekommen: alz augenklinik münchen hilft in Äthiopien
    Gute Sache, dort abseits der in Deutschland häufig sehr teuren Operationen vor Ort in Afrika einigen Menschen mit Augenerkrankungen zu helfen.

    Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

    Stabsichtigkeit, medizinisch Astigmatismus genannt, ist eine Sehstörung, die durch eine unregelmäßig gekrümmte Hornhaut entsteht. Die ins Auge fallenden Lichtstrahlen werden nicht in einem Punkt gebündelt, so dass ein Punkt dann stabförmig, als verschwommene Linie, wahrgenommen wird. Sie ist meistens angeboren, kann aber auch durch eine Hornhautverletzung hervorgerufen werden.

    Man unterscheidet regulären und unregulären Astigmatismus. Die reguläre Form ist gewöhnlich ererbt und verändert sich nicht. Wenn die Krümmung der Hornhaut in vertikaler Richtung verändert ist, spricht man von “Astigmatismus nach der Regel”. Diese Form der Stabsichtigkeit ist häufiger als der “Astigmatismus gegen die Regel” mit in der Horizontalen gekrümmten Hornhaut. Beim irregulären Astigmatismus, der sich im Laufe der Zeit verschlimmern kann, ist die Hornhaut unregelmäßig gewölbt. Mögliche Ursachen dafür sind Verletzungen, Fehlbildungen, Linsentrübungen bei Grauem Star. Nach Glaukom- oder Kataraktoperationen kann auch eine vorübergehende Stabsichtigkeit eintreten.

    Die Therapie richtet sich nach der Art des Astigmatismus. Reguläre Stabsichtigkeit kann durch eine Brille oder speziell angepasste Kontaktlinsen korrigiert werden. Da diese Form häufig angeboren ist, sollten Kinder so früh wie möglich darauf hin untersucht werden. Je früher die Korrektur einsetzt, desto besser können spätere Fehlsichtigkeiten vermieden werden. Anders der irreguläre Astigmatismus. Er kann nicht durch eine Brille korrigiert werden. Wenn die Linsenmitte klar ist, empfiehlt sich der Einsatz einer eine harten Kontaktlinse, ansonsten Abhilfe durch eine Hornhautverpflanzung.

    Beide Formen können nach herkömmlicher Art oder mit Laser operiert werden. Wie bei jeder Operation muss dabei auch mit Komplikationen gerechnet werden, die zum Verlust der Sehschärfe, im Extremfall zu dem des Auges führen können. Zudem lässt es sich bei höheren Astigmatismen nicht exakt berechnen, wie die Normalsichtigkeit wieder erreicht werden kann.

    Eine Vorbeugung gegen Astigmatismus ist nicht möglich, aber torische Kontaktlinsen wie z.B. die PureVision Toric können in den meisten Fällen helfen.

    Bei der Auswahl eines Augenlaserzentrums müssen vom potentiellen Patienten verschiedene Qualitätskriterien beachtet werden. Das wohl wichtigste Merkmal für gute Qualität ist das beratende Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt. Dieser sollte sich ausreichend Zeit nehmen und detailliert über die Risiken, Ablauf der Behandlung sowie insbesondere die Erfolgsaussichten aufklären. Wichtig hierbei ist im Besonderen, dass der Arzt sich auch nach eventuellen Vorerkrankungen und vererbbaren Krankheiten innerhalb der Familie des Patienten erkundigt. Nur so kann er die Aussichten der Operation hinreichend beurteilen.

    Grundsätzlich erkennt man eine gute Laserklinik auch daran, dass der Arzt die Risiken des Eingriffs nicht verschweigt und auch darauf hinweist, dass dieser nicht in jedem Fall zu dem gewünschten Ergebnis führt.

    Des Weiteren ist auf die Hygiene zu achten. Nur in einer hygienisch einwandfreien Praxis ist eine erfolgreiche Laserbehandlung der Augen möglich. Ferner lässt sich anhand der fachlichen Qualifikationen des behandelnden Arztes feststellen, ob er geeignet ist, diesen Eingriff durchzuführen.

    Viele Augenlaserzentren verfügen über das Zertifikat “Lasik TÜV”. Dieses bekommen nur solche Kliniken ausgehändigt, die in den letzten fünf Jahren mindestens 1000 Laseroperationen durchgeführt haben, von denen höchstens 15 Prozent eine Zweitbehandlung benötigten. Zudem darf die Komplikationsrate zur Verleihung dieses Zertifikats nicht über einem Prozent der behandelten Patienten liegen. Durch dieses Zertifikat fällt es Patienten leichter, ein gute von einer schlechten Augenklinik unterscheiden zu können.

    Sollte eine Klinik über andere Zertifikate als das “Lasik TÜV” Zertifikat verfügen, sollte der Patient genauer hinschauen, was dieses Zertifikat wirklich bescheinigt. Im Zweifelsfall ist es ratsam, im Internet oder auf anderem Wege ausfindig zu machen, worum es sich bei diesem Zertifikat genau handelt. In der Regel besitzen gute Augenlaserzentren jedoch das “Lasik TÜV” Zertifikat, mit dem die Qualität der Behandlung schnell nachgewiesen werden kann.

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  • Wer kann sich nicht Augenlasern lassen?

    Augenlasern ist eine moderne Behandlungsmethode, mit der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und auch Hornhautverkrümmungen so optimal beseitigt werden können, dass die Betroffenen nach der Behandlung nicht mehr auf Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen angewiesen sind. Aber nicht bei allen Patienten aber ist es möglich, diese an sich besonders schonende Art der Augenbehandlung durchzuführen.

    Von vornherein ausgeschlossen sind Patienten im Alter von bis zu 17 Jahren. Zu groß ist hier die Gefahr, dass die Wachstumsphase des Auges noch nicht beendet ist und durch die Behandlung geschädigt werden könnte. Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen, rheumatischen Beschwerden oder einem allgemein schlechten gesundheitlichen Zustand zählen zu den Risikogruppen und werden oft nicht für das Augenlasern zugelassen. Schwangere Frauen müssen warten, bis sie ihr Kind geboren haben, bevor sie eine Lasik des Auges angehen dürfen.

    Über diese Risikofaktoren hinaus kann es weitere Gründe geben, warum ein Augenlasern nicht als Behandlungsmethode für Sehbeeinträchtigungen in Frage kommt. Dazu gehört das Vorliegen von Augenerkrankungen wie Grauer Star oder Grüner Star oder eine Durchblutungsstörung der Netzhaut. Auch weitere progressive Hornhauterkrankungen sprechen gegen das Augenlasern, ebenso wie einige Formen der Glaukome und eine instabile Refraktion, das heißt, eine variierende Fehlsichtigkeit, die sich innerhalb von zwei bis drei Jahren um mehr als eine halbe Dioptrie verändert hat.

    Ob ein Patient das Augenlasern zur Behandlung seiner Fehlsichtigkeit in Anspruch nehmen kann, lässt sich ohne sorgfältige Voruntersuchung durch einen Augenarzt nicht sicher sagen. Wer von vornherein weiß, dass er zu der oben genannten Risikogruppe gehört, sollte sich allerdings bewusst machen, dass die Krankenkassen das Augenlasern nur in den seltensten Fällen übernehmen und dementsprechend auch nicht bereit sind, die nötigen Voruntersuchungen der Operation zu finanzieren.

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  • Augen lasern im Ausland - Preise vs Qualität

    Augenlasern macht es möglich, dass Betroffene danach keine Brille oder keine Kontaktlinsen mehr tragen müssen. Kliniken, die das Lasern anbieten, gibt es in Deutschland in großer Zahl, doch hat diese Leistung ihren Preis, der von den gesetzlichen Krankenkassen und den meisten privaten Krankenversicherungen nicht getragen wird. Das heißt, der betroffene Patient muss die Kosten aus eigener Tasche finanzieren.

    Deutlich billiger sind diese Leistungen oftmals im Ausland zu bekommen und ähnlich wie bei den Schönheitsoperationen ist ein regelrechter “Gesundheitstourismus” entstanden, der die Patienten zum Augenlasern bis in die Türkei, nach Tschechien oder Polen bringt.

    Findige Anbieter bieten den Kunden Urlaubsreisen in Verbindung mit einer Augenlaserbehandlung zu einem Preis an, der oft günstiger ist, als die Laserbehandlung in Deutschland und auf der Suche nach Schnäppchen sind viele Betroffene nicht abgeneigt, diese Angebote zu nutzen.

    Ohne Zweifel werden in der Türkei oder in Ungarn und Tschechien ähnlich moderne Methoden wie in Deutschland angewendet, allerdings haben gerade Augenlaserbehandlungen auch große Anforderungen an die Hygiene und das Umfeld in der Klinik, wie es darum bestellt ist, kann der Patient im Vorfeld nicht prüfen. Ein weiteres Problem ist die Frage der Beratung. Das komplizierte Thema im Ausland in deutscher Sprache zu besprechen, kann problematisch sein, wenn der Arzt zwar fachlich sehr kompetent ist, aber die deutsche Sprache nicht richtig beherrscht. Jeder Patient muss sich also überlegen, ob der bessere Preis in solch wichtigen Fragen wie beim Augenlicht, eine Reise ins Ausland rechtfertigt.

    Was geschieht, wenn es Probleme gibt, wenn Nachbehandlungen erforderlich werden etc., eine erneute Reise ins Ausland ist wieder mit zusätzlichen Kosten verbunden, und wenn es zu Streitigkeiten kommt, ist das Recht über Gerichte in Deutschland nicht durchzusetzen.

    Wenn der Preis das einzige Kriterium ist, sind ausländische Anbieter mit Sicherheit günstiger, Qualitätsunterschiede wird es im Ausland genauso geben, wie in deutschen Kliniken auch, aber das Risiko, das mit dem Augenlasern verbunden ist, ist im Ausland auf Grund der kulturellen Unterschiede und der Sprachbarrieren einfach größer.

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  • FAZ: Vertrauen in den Augenlaser wächst

    In einem aktuellen Artikel in der FAZ (siehe hier) wird darauf eingegangen, dass das Vertrauen in den Augenlaser und die Augenlaserbehandlungen mit der Lasik Methode inzwischen weiter deutlich gestiegen ist. Interessant: Man wertet insbesondere die Entscheidung der US Army und NASA, nunmehr keine potentiellen Piloten aufgrund einer vergangenen Lasik-Augenlaserbehandlung abzulehnen, als letztes (weiteres?) Zeichen dafür, dass diese Operationsmethode zuverlässig und ausgereift sei. In der Vergangenheit war es ja so, dass man wenig Chancen hatte, einen Job als Pilot oder Astronaut zu bekommen, wenn man sich bereits einer Lasik-Augenlaser-OP unterzogen hatte. Die aktuellen Forschungsergebnisse bzw. Langzeiterfahrungen seitens der Army und Nasa deuten nun daraufhin, dass es keine (oder ausreichend minimale) Probleme mit solchen Behandlungen gäbe.

    Dennoch, und das muss ehrlicherweise dazu gesagt werden: eine Vielzahl von Augenärzten und Augenchirurgen steht den Behandlungen immer noch kritisch gegenüber, was Komplikationen und potentielle Spätfolgen angeht. Das ändert jedoch wenig daran, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, sich die Augen lasern zu lassen.